Anliegen

Unser Anliegen:

Das wichtigste Anliegen des Vereins ist es, (sprachlich schwachen) MigrantInnen (allen voran aber AsylwerberInnen) wesentliche Deutschkenntnisse und kulturelle Inhalte zu vermitteln. Ein weiteres Anliegen besteht darin, AsylwerberInnen in der Zeit, in der sie auf die Abwicklung des Asylverfahrens warten, ein wenig soziale Integration zu ermöglichen und Tagesstruktur zu verschaffen.

Was genau macht unser Verein?
Unser Tätigkeitsbereich erstreckt sich über zwei Bereiche, Deutschunterricht und interkulturelle Projekte:

Deutschunterricht:

Deutschunterricht für Anfänger_innen und mäßig Fortgeschrittene. Bis auf Weiteres einmal wöchentlich jeden Samstag bieten wir im Jugendzentrum IGLU (Haydnstraße 4) Deutschunterricht an. Dieser fortlaufende Unterricht steht allen Asylwerber_innen und Migrant_innen offen. Der Unterricht wird von Mag.a Katrin Becker-Roudrigez in verschiedenen Niveaustufen abgehalten – von Anfänger_innen bis mäßig Fortgeschrittene. News, Updates und Termine finden sich unter –> https://synbiose.wordpress.com/category/deutschkurs-termine/

Ort: Jugendzentrum IGLU, Haydnstr. 4, 5020 Salzburg

Uhrzeit: Ab 18.00

Die Synbiose-Deutschkurse sind gratis, offen und frei zugänglich für jede_n.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: synbiose@gmx.at

 

Interkulturelle Projekte:

  1. KNALSHIEF. Das interkulturelle Theaterkollektiv.
    Einmal wöchentlich treffen sich Menschen aus unterschiedlichen Herkunkftsländern zum gemeinsamen Theaterarbeiten.
    Der Anspruch dieser offenen Gruppe unter der Leitung von Katrin Reiter, Nina Baminger und Bebiana Ribeiro ist es, eigene Themen zu entwickeln zu erarbeiten und zu inszenieren. Es ist jederzeit möglich in die Gruppe einzusteigen.
  2. Radiosendung Freundschaftsbaum.
    Diese Radiosendung, die von Farhad und Saied zusammen mit Eva Winkler initiert wurde und jetzt von Jerome Devotta und Theresia Blaschek fortgeführt wird, greift interkulturelle und transnationale Themen auf und stellt sie zur Diskussion, gibt Einblicke und bietet ihnen dadurch eine Plattform.
  3. Kost-Nix-Laden.
    Der Kost-Nix-Laden wurde zusammen mit dem Jugenzentrum IGLU ins Leben gerufen. Asylwerber_Innen, subsidiär Schutzberechtigte und “Fremde, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht abschiebbar sind” leben in Österreich von der sogenannten Grundversorgung. Wenn sie Glück haben. Das sind 320,- pro Monat für Miete, Essen und zum Leben. Dass damit eine menschenwürdige Existenz kaum möglich ist, ist klar.
    Das Gros der Österreicher_innen lebt im materiellen Überfluss. So gut wie jeder von uns hat Haushaltsgegenstände, Geschirr, Kleidung und andere Dinge, die noch intakt sind und funktionieren, die aber nicht mehr benötigt werden.
    Der Kost-Nix-Laden findet 4 x im Jahr im Jugendzentrum IGLU statt. Näheres unter dem Punkt Kost-Nix-Laden.

Wer Interesse an gemeinnütziger Arbeit hat oder etwas Praxis im DaF-Bereich sammeln möchte, wende sich mit einer Email an folgende Ansprechpersonen:

Johannes Witek, (Kontakt bitte per Email an: Johannes.Witek@gmx.net)
Katrin Reiter, (reiterkatrin@hotmail.com) 0664 7504 9903

Wie entstand der Verein?
Die Idee zum Verein entstand im Rahmen eines DaF-Praktikums an der Universität Salzburg. Mag. Wolfgang Berger unterrichtete damals eine Gruppe von AsylwerberInnen und war von der Motivation und Sympathie seiner SchülerInnen ausgesprochen angetan. Trotz erschwerter Lebensumstände bemühten sich diese mit großem Interesse, Deutsch zu lernen. Meist machten die Schülerinnen zu den ohnedies schon zahlreichen Hausübungen noch zusätzliche Übungen, was zwar einen entsprechenden Korrekturaufwand bedeutete, in diesem Fall aber gerne in Kauf genommen wurde.

Aus dieser Zeit stammen auch die folgenden ersten Schreibversuche der beiden Schüler Ibrahim und Farhad, die wir besonders gelungen finden.

Wie die beiden Textausschnitte zeigen, haben sich die beiden ausgesprochen motivierten Schüler zum Großteil im Eigenstudium ein für sie komplett neues Schriftsystem erworben. Eine besonders launige Anekdote zu diesen Beiträgen ist im Beitrag von Farhad zu finden, der auf die Frage hin, was er besitze, mit „Ich habe eine Ente“ antwortete, da dies einer der ersten Sätze war, die er mit Hilfe eines Memory-Spiels zuvor gelernt hatte. Trotz der Tatsache, dass etwa Farhad nach zwei Wochen Intensivkurs schon einen Witz in einer ihm zuvor völlig unbekannten Sprache erzählen konnte, war es uns in diesem insgesamt vierwöchigen Intensivkurs jedoch unmöglich, wesentliche Inhalte so zu vermitteln, dass diese nicht sofort wieder vergessen würden. Die vorhandene Zeit reichte bei Weitem nicht aus, alle Grundlagen der deutschen Sprache und des kulturellen Lebens in Österreich auch nur in Ansätzen zu vermitteln. So beschloss Wolfgang mit Freundinnen und Freunden, den Verein „synbiose: Integrationsprojekt zusammenleben“ zu gründen.

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8 Gedanken zu „Anliegen

  1. hahaha – ja die gesicher können frau und mann sich nicht aussuchen – franziska mag ihrs (steht grad neben mir) und ich hätte auch gerne getauscht 😉

    deine sehhilfe find ich aber super!

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