Artikel im Magazin DATUM über Asylwerber_innen in Österreich

Super Artikel im Magazin DATUM über die paradoxe und menschenunwürdige Situation von Asylwerbenden in Österreich, die einen Negativbescheid erhalten haben, nicht abschiebbar sind und durch alle Raster fallen.

Exakt das Problem, mit dem auch unsere Freund_innen und Mitarbeiter_innen und wir ständig konfrontiert sind.

„Weder das Innenministerium noch das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, die Internationale Organisation für Migration, Amnesty International oder die Caritas können oder wollen schätzen, wie viele nicht abschiebbare Flüchtlinge sich derzeit in Österreich aufhalten und wie viele jedes Jahr hinzukommen. Wer illegal im Land ist, sei auch nicht zählbar. Klar ist aber, dass hinter dem Verbleib von tausenden Menschen ein Fragezeichen steht […]

Man kann versuchen, sich dieser Zahl anzunähern. Der Asylgerichtshof als zweite und letzte Instanz im Asylverfahren entschied im Jahr 2012 laut seinem Tätigkeitsbericht in 4.712 Fällen, dass eine Ausweisung zulässig ist. Das bedeutet, dass diese Menschen unverzüglich Österreich verlassen müssen. Lediglich bei gut 1.500 von ihnen weiß das Innenministerium, was mit ihnen passiert ist: 1.020 haben freiwillig und mit finanzieller Unterstützung das Land verlassen, 461 hat die Fremdenpolizei abgeschoben. Bleiben rund 3.200 Fragezeichen alleine im vergangenen Jahr […]“

http://www.datum.at/artikel/die-verdammten-des-systems/

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